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über mich 

Eva-Maria Gent, Bundestagskandidatin

Meine Familie stammt aus Danzig. Nach Kriegsende fand sie in Nordhessen eine neue Heimat. Hier wurde ich als fünftes Kind 1951 geboren. 1955 zogen wir nach Kassel, wo ich seitdem, mit Unterbrechungen, sehr gerne lebe.

Eine Unterbrechung von fünf  Jahren, in denen ich mit Ehemann und zwei Kindern in Japan/Tokio gelebt und gearbeitet habe, war für mich eine wichtige Zeit. Mein Bewusstsein und mein weiteres Leben wurden durch diese völlig andere Kultur und Mentalität sehr geprägt.

Nach der Rückkehr nach Deutschland, als meine beiden Kinder sozusagen aus dem Gröbsten raus waren, baute ich mir meine zweite berufliche Laufbahn auf: Ich wurde Heilpraktikerin, ein den Menschen zugewandter Beruf, der mich sehr erfüllt. Inzwischen ermöglicht mir der Bezug meiner Rente, meine Tätigkeit als Homöopathin auf ein angenehmes Maß zu reduzieren, um auch andere, ebenso wichtige Dinge zu tun, wie:  „mal eben die Welt zu retten“ 😉.

Ganz allgemein teile ich meine Lebenszeit schon lange nicht mehr ein in Arbeitszeit, Freizeit, Hobby oder ähnliches. Meine Zeit möchte ich insgesamt einfach gut und sinnvoll verbringen, so dass ich abends in den Spiegel schauen und zu mir sagen kann: „Das war ein guter Tag!“.

Sinnvoll zu leben bedeutet für mich, alles dafür zu tun, damit die Lebensgrundlage auf unserem Planeten über mein Dasein hinaus erhalten bleibt (enkeltaugliche Zukunft), und dabei ein gutes Leben (Buen Vivir!) zu leben, unabhängig von Luxus und materiellen Gütern. Die Frage ist dabei immer: Was macht mich wirklich glücklich? 

Mein Ansatz dafür kommt aus der Tiefenökologie (Arne Naess, Joanna Macy, u.a.), eine Naturphilosophie, die davon ausgeht, dass alles mit allem verbunden ist. Nicht zuletzt bietet die Quantentheorie eine wissenschaftliche Basis für diesen Ansatz. Die Menschheit ist ein Organ im Gesamtorganismus Erde, und jeder einzelne Mensch ist darin eine wichtige Zelle. Konkurrenz und gegeneinander kämpfen machen hier gar keinen Sinn. Das Leben kann nur gelingen, wenn es im Einklang mit der belebten und unbelebten Natur ist. Erst dann wird aus der „Umwelt“ eine „Mitwelt“, in der der Mensch sich nicht mehr getrennt von der Natur sieht.